waldmaikäfer (melolontha hippocastani)

in kindertagen bin ich regelmäßig “in die maikäfer gegangen”, seinerzeit konnte man die braunen brummer in jedem jahr in größeren mengen von den bäumen schütteln. mit zunehmendem alter haben wir uns dann aus den augen verloren. ab und an habe ich zwar mal einen fliegen gesehen, das war es aber auch schon.

maikäfer

im mai 2010 hat mich dann die sehnsucht gepackt, zudem konnte ich der lokalen presse entnehmen, dass wir mal wieder ein maikäferjahr haben. also hat sich das doktorchen aufs fahrrad geschwungen und ist in den käfertaler wald geradelt. meine erwartungen wurden nicht enttäuscht, wie man an den bildern unschwer erkennen kann.

auch während des tages waren die maikäfer zugange, man konnte sie von baum zu baum fliegen sehen und vor allem die blätter der eichen hatten es ihnen angetan. nur etwas erstaunt war ich, denn ich hatte die zur familie der blatthornkäfer (scarabaeidae) zählenden insekten irgendwie größer in erinnerung.

melolontha hippocastani

die tiere mit der makrolinse einzufangen ist nicht ganz einfach. denn sie sind sehr flink. kaum hat man sie dekorativ auf ein blatt gesetzt, sind sie auch schon wieder weg. und wenn man glück hat, dann kacken sie einem noch auf die hand.

auf den bildern oben ist ein weibchen zu sehen, das untere zeigt ein männchen – das kann man an den größeren fühlern erkennen.

waldmaikäfer

während ich “in den maikäfern” war, habe ich mich um mindestens 30 jahre jünger gefühlt. der abendliche blick in den spiegel, brachte mich wieder auf den boden der tatsachen zurück.

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